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An dieser Stelle werden hoffentlich ein Teil der häufigsten Fragen zum Faltboot beantwortet.

Warum sind manche Boote schneller und andere bequemer?
Theoretisch ist ein Rumpf umso schneller, je weniger Wasser mit ihm in Berührung kommt. Andererseits liegt ein längeres Boot in Fahrtrichtung ruhiger auf dem Wasser, da es mehr Wellen auf einmal überbrückt. Das heisst, es schneidet durch die einzelnen Wellen anstatt über sie drüber zu fahren, was viel mehr Geschwindigkeit und damit Kraft kosten würde. Um die benetzte Fläche eines Bootes trotzdem klein zu halten und den Wellen weniger Angriffsfläche zu bieten, baut man den Rumpf schmal. Sehr schnelle Seekajaks sind über 5 Meter lang und unter 60 cm breit. Solche langen, schmalen Boote sind für ungeübte Paddler eher gewöhnungsbedürftig da sie wegen des schmalen Rumpfes „kippelig“ erscheinen und trotz Steueranlage nicht gerade auf dem Teller drehen. Sollen sie auch nicht, Meilenfresser eignen sich nun mal nicht für den Mühlenbach oder Badeteich.
Boote mit breitem Rumpf (ab ca. 80 cm) liegen wie ein Brett auf dem Wasser und fühlen sich daher sehr sicher an.

Wieso vertragen manche Boote mehr Zuladung als andere?
Je grösser die Auflagefläche (Länge x Breite) des Bootes auf dem Wasser umso mehr Gewicht kann es tragen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Alugestell und einem aus Holz?
Alu ist dank Normteilen leichter zu verarbeiten und bei gleicher Konstruktion etwas leichter und steifer als Holz. Ein Holzgestell ist elastischer, unterwegs einfacher zu reparieren und vor allem, es schwimmt! Lange Rümpfe aus Alu sind deutlich leichter, Holzrümpfe sind aber unempfindlich gegenüber Salzwasser.

Und die Holzart?
Am besten haben sich Esche für die Längsträger sowie Birkensperrholz für die Spannten und die Formteile in Bug und Heck bewährt.

Was macht ein Boot verwindungssteif, was leicht?
Je aufwendiger ein Gerüst (mehr Spannten, mehr Längsträger) umso steifer wird ein Boot. In extremen Situationen (Wellen, Wildwasser) lässt sich ein steifes Boot präziser und also sicherer manövrieren. Allerdings wird es auch schwerer. Wenn ein Boot hingegen grosse Luftkammern als tragende Elemente hat und nur ein einfaches Gerüst zur Aussteifung, wird es viel leichter.

Wieso kann man manche Boote gemütlich segeln und sollte es bei anderen lieber lassen?
Ein Segelboot hat als Gegenpol zu den am Mast auftretenden seitlich wirkenden Kräften einen schweren Kiel oder einen sehr breiten Rumpf (oder beides). Ein schnelles Faltkajak hat keins von beidem, muss also mit dem Körper stabilisiert werden. Das ist nicht jedermanns Sache. Zweierfaltboote sind breiter und, mit zwei Paddlern an Bord, schwerer und bieten so mehr Gegenkräfte.

Was ist der Unterschied zwischen einem Eskimo- oder Grönlandpaddel und einem Herkömmlichen?
Je grösser die Paddelfläche umso mehr Vortrieb erzeugt sie, da sie weniger „durchrutscht“. Dadurch lässt sich das Paddel aber weniger leicht durchs Wasser ziehen. Herkömmliche Paddelkellen entsprechen also einem grossen Gang beim Velo. Beim Grönlandpaddel ist die Paddelfläche schmal aber lang, somit lässt sich die Angriffsfläche im Wasser variieren. Ganz eintauchen: grosser Gang, viel Vortrieb. Weniger eintauchen: kleiner Gang, Kräfte sparen. Ein weiterer Vorteil der Grönlandpaddel ist ihre geringere Windanfälligkeit auf Grund der schmalen Blätter. Da die Paddelfläche dicker ist als die eines herkömmlichen Paddels sind Grönlandpaddel etwas schwerer und robuster.

Und was spielt das alles für eine Rolle in der Badewanne?
Da kannst Du prima über Vor- und Nachteile Deines nächsten Faltbootes nachdenken.

 

Herstellerinfos:

Nautiraid Faltboote

Die Anfänge der Firma Nautiraid gehen auf das Jahr 1935 und den Paddelpionier Jean Chauveau zurück. Aus dem noch neuen Kajak-Rennsport kommend entwickelte er erste Faltboote die ähnliche Eigenschaften aufwiesen wie die „festen“ Kajaks. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten wird der Kajak Chauveau ohne jegliche Schrauben oder metallische Hülsen, die klemmen könnten, zusammengebaut. Manche Bauteile, die in gepflegter Feinarbeit wie Tennisschläger auf der Form gebogen werden, werden von Kennern gepriesen. Dieser Kajak gilt als der „Rolls Royce“ unter der Faltbooten. Kunden mit besonderen Ansprüchen, Flaneure, oder Kundschafter können vom Hersteller maßgefertigte Accessoires erhalten, die er mit Findigkeit perfektioniert.
Jean Laporte und zwei Begleiter in zwei Chauveau-Zweier Kajaks (heute Nautiraid Grand Raid II 500) fahren 1959 zum ersten Mal den gesamten Nil hinunter. Doch es sind die Einer-Kajaks, die am meisten für die Verbreitung seines Namens auf dem Markt gesorgt haben. Unvergleichliche Sicherheit gibt all diesen Kajaks der Einbau der „Duo-Stabilairs“ (Luftschläuche an der Außenhaut) über der Wasserlinie.
Die Tradition des gepflegten Faltbootes mit Holzgerüst wird bei Nautiraid bis heute aufrechterhalten. Da man bei Nautiraid aber auch durchaus mit der Zeit geht, werden viele Boote mit Holz- oder Alu/HDPE Gerüst hergestellt. Beide Varianten haben ihre Vorteile, Holz ist unempfindlich gegenüber Salzwasser und unterwegs einfacher zu reparieren, Alu leichter und schneller aufgebaut. Weltoffenheit und Erfindergeist zeichnen auch die aktuelle Modellpalette aus, sehr gut sichtbar an Booten wie dem Raid I 325 oder dem Faltrennkajak.

Garantieerklärung: Die Firma Nautiraid gewährt auf ihre Erzeugnisse eine Garantie von 5 Jahren. Ausgenommen sind Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung und Nutzung bzw. durch natürlichen Verschleiß entstanden sind.

Triton-Ltd

Gerüchten zu folge entstanden die russischen Faltboote als Beiprodukt der Rüstungsindustrie, einerseits für militärische Zwecke, andererseits um den Arbeitern eine Antwort auf die Frage „Papi was machst Du eigentlich?“ zu geben. „Äh, Marschflugkörper“ ging ja nicht.
Die St. Petersburger Firma Triton-Ltd stellt jedenfalls seit 1992 nur Faltboote her, und das in grossen Massen. Obwohl im westlichen Europa noch nahezu unbekannt, ist sie mit ca. 3500 verkauften Booten jährlich der grösste Faltboothersteller Weltweit. Die Spanne der Produkte reicht von Kajaks und Kanadiern über Segel- und Wildwasserkatamarane bis zu Schlauchbooten und Zubehör. Sogar ein Schlitten und ein Eissegler gehören zum Sortiment. Die Triton-Boote zeichnen sich durch tiefe Preise und eine einfache, sehr robuste Konstruktion aus.
Sie sind hervorragend an den entsprechenden Einsatzzweck angepasst, die Tourenboote gehören zu den schnellsten Faltbooten überhaupt, die Familienboote bieten Platz und Sicherheit ohne Ende. Das der Aufbau da etwas länger dauert nimmt man bei dem Preis/Leistungsverhältnis schon in kauf.

Eine schöne Anekdote aus den Anfängen der Raumfahrt spiegelt die Stärken des „Russischen Industriedesigns“ wieder: Als die Amerikaner merkten dass ein Kugelschreiber bei fehlender Schwerkraft nicht funktioniert, entwickelten sie mit grossem finanziellen Aufwand einen „Weltraumkugelschreiber“. In russischen Raketen benutzte man einfache Bleistifte.

Gumotex

Die Aktiengesellschaft GUMOTEX gehört zu den tschechischen Verarbeitern von Polyurethan-Schaumstoffen. Eine wichtige Rolle spielt sie auch im Bereich der beschichteten gummierten Materialien. Sie ist vor allem durch die Herstellung von bequemen Matratzen für den gesunden Schlaf, von hochwertigen Schlauchbooten und anderen Produkten für Sport und Freizeit bekannt. Sie bemüht sich langfristig um die Erfüllung aller Kundenwünsche. Sie gehört zu den bedeutendsten tschechischen Exporthändlern. Erste Schlauchboote für den Freizeitbereich wurden ab 1956 gefertigt. Seit damals ist das Sortiment auf 21 verschiedene Bootstypen für Erholung, Touristik, Wildwasser und Motorboote angewachsen.

Klepper Faltbootwerft AG

Der Name Klepper ist im deutschsprachigen Europa quasi ein Synonym für das Wort Faltboot. Kein Wunder, war es doch Johann Klepper, ein Schneider aus Bayern, der ab 1907 als erster serienmässig Faltboote herstellte. Somit ist die Klepper Faltbootwerft die älteste von einigen, immer noch aktiven Faltbootherstellern. Traditionen werden bei Klepper auch bewusst hoch gehalten, so hat sich z.B. am Klepper Aerius in den vergangenen 50 Jahren so wenig geändert dass Gerüste von damals immer noch in aktuelle Bootshäute passen. Dies wirkt auf den ersten Blick nicht gerade Innovativ, andererseits gibt es auch unter den aktuellen Booten anderer Hersteller keine vergleichbaren Modelle die sich, auch vom unkundigen, in so kurzer Zeit aufbauen lassen. Die grossen Neuerungen in der Bootspalette bei Klepper fallen nicht auf den ersten Blick auf, sind aber umso bedeutender. Erwähnt seien vor allem die doppelten Luftschläuche in der Quattro-Serie, Sie ermöglichen es dem Paddler das Boot auf die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Oder die neuen sehr leichten Karbon-Gerüste. Neben diesen unaufdringlich-genialen Details setzt die Klepper Faltbootwerft aber auf traditionelles Handwerk. Dies fängt bei der Materialwahl an, wobei hier nicht das Gewicht die oberste Eigenschaft ist sondern die Funktionalität und vor allem die Langlebigkeit. Setzt sich fort bei der sorgfältigen Verarbeitung und ermöglicht so eine Garantiefrist von 5 Jahren sowie einen schnellen und kulanten Kundenservice.

Garantieerklärung: Wir räumen für alle Original Klepper Faltboote 5 Jahre Garantie ein. In diesen Fällen werden alle Mängel, die der gesetzlichen Gewährleistungspflicht unterliegen, kostenlos behoben. Wir leisten für alle von Ihnen innerhalb der Garantiezeit reklamierten Mängel, die auf Material-, Verarbeitungs- oder Konstruktionsfehler zurückzuführen sind, Gewähr gemäß obigen Bedingungen.

Poucher Boote GmbH

Faltboote werden in Pouch seit 1953 produziert. "Oldtimer" aus dieser Zeit sind noch immer auf den Seen und Flüssen auf der ganzen Welt unterwegs. Die Erfahrungen der ersten Faltbootfahrer werden dabei nicht links liegen gelassen. Naturmaterialien finden – nicht ohne Grund – neben Werkstoffen wie Hypalon oder Nylon – noch heute ihre Anwendung.
Die Geschichte des Unternehmens „Poucher Boote“ ist von einer permanenten Weiter- und Neuentwicklung von Produkten rund um das „gefaltete“ Boot gekennzeichnet.
Jedes Faltboot unterliegt in Pouch einem hohen Qualitätsanspruch und wird in Handarbeit gefertigt. Der Besitzer eines Poucher Bootes profitiert von den Leistungen erfahrener Mitarbeiter und ganzer Generationen von Faltbootfahrern, von einer langjährigen Tradition sowie vom Ideenreichtum der Konstrukteure.

Garantieerklärung: Die Poucher Boote GmbH gewährt auf ihre Erzeugnisse eine Garantie von 5 Jahren. Ausgenommen sind Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung und Nutzung bzw. durch natürlichen Verschleiß entstanden sind.

Mergner - Paddel

Paddelbau gründet bei mergner auf einer ureigenen Leidenschaft für den Kanusport. Die Suche nach der optimalen Konstruktion ist daher ganz persönlich motiviert. Seit mehr als sieben Jahren tüfteln sie dort unermüdlich an Paddelformen, die sich mehr und mehr dem Ideal annähern. Sie, das sind Firmeninhaber Jochen Mergner und Fachleute aus verschiedenen Branchen. Mit ihrem spezifischen Wissen und freundschaftlichen Engagement wirken sie am Entstehungs- und Produktionsprozess mit: Industriedesigner, Werkzeugmacher, Kunststofftechniker, Einzelhändler und vor allem Bootfahrer mit unterschiedlichsten Ansprüchen. „Viele Köche verfeinern den Brei“, so die Philosophie dahinter. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit entstehen zuverlässige Paddel, die exzellentes Fahrverhalten, hohe Ästhetik und enorme Stabilität vereinen. Wie man das erreicht? Das Erfolgsrezept heißt Funktionalität nach dem Vorbild der Natur. Von ihr lässt man sich beim Entwurf und in der Konstruktion leiten. In der seriellen Fertigung gehen schließlich nur hochwertige Materialien an den Start. Bestimmt geht es billiger und anders, aber bei mergner legt man Wert auf eine saubere Sache. Sauber im Sinne der toxischen Belastung bei Herstellung und Verarbeitung sowie sauber in dem Sinne, dass nicht der Preis gedrückt wird durch Ausnutzung des Lohngefälles Richtung Osten. Ein Paddel zu bauen, das sich dem Ideal annähert – dieses schöpferische Interesse steht als treibende Kraft hinter dem Unternehmen mergner Paddelbau.

Peter Schullcke
Spezialbetrieb für Paddel

In Zeiten, da nicht mehr jeder Können und Musse hat, seine Paddel selber zu schnitzen, kann man zum Glück auf die wenigen Begnadeten zurückgreifen die so etwas noch können.
Meister Schullcke aus Deutschlands Mitte ist einer unter ihnen. Als der Kommunismus noch blühte (oder wucherte?), paddelte sich die ostdeutsche Paddelelite mit seinen feinen Erzeugnissen an die Weltspitze. Mit der D- Mark, Ikea und Aldi kamen auch die Kohlekellen ins Land, der Paddelbaubetrieb Schullcke schrumpfte zum Einmannunternehmen. Was blieb, war und ist die hohe Qualität seiner Stech- und Doppelpaddel. Wer sonst baut schon Paddel mit hohlem Holzschaft! Die Begründung überzeugt: hohle Schäfte sind leichter, flexibler und brechen deshalb weniger schnell.

MiniCat
Seit 2007 produziert die Tschechische Firma MiniCat segelbare Faltkatamarane. Zu erst den MiniCat 310 in den drei Versionen Standart, Super und Sport. Seit 2009 hat der 310 mit dem MiniCat 420 einen grossen Bruder erhalten.

Pakboats
Die 1984 von Alv Elvestad gegründete Firma Pakboats, ursprünglich ein Importeur europäischer Faltboote in die USA, baut seit 1995 das Pakcanoe und seit 1998 die Puffin-Serie. Das Team um Alv, Ralph und Mike ist seither immer noch der Meinung dass die Entwicklung des Faltbootes mit nichten abgeschlossen ist. Mit schöner Regelmässigkeit wechseln sich kleine feine Neuerungen, wie die fixierte aber nicht aufgeklebte Bodenmatte im Pakcanoe, Erfindungen wie der Pakpod, eine gelungene Synthese aus Decktasche und Paddelfloat, oder Neukonstruktionen wie die XT-Serie, ab. Damit die Herrn auch wissen was sie da tun, benutzen Sie Ihre Kreationen selber und häufig.